SHAKE!FM

Neue Musik im Stream – Playlist Update 13.01.

Geschrieben am 13. Januar 2018 von Michel (Shake!FM)

Neue Musik – Frisch auf der Playlist

Hier ist der zweite “Neue Musik” Aufguss des Jahres und es wird verdammt heiß 🙂

Wenn das Wetter uns im Stich lässt, gibt’s wenigstens fette Beats.

It’s time for that funky shit!

 

The APX – Crushing On You

Atlanta, da war doch was. Ja, Föhnfrisör aus dem Orange..äh..Oval Office kannte die eigene Nationalhymne nicht richtig singen.

Kommen wir lieber zu was Schönerem, nämlich The APX. Das Ehepaar aus Atlanta hat letztes Jahr mit der EP “Electrik Funk” meinen Musikzenit bereichert. Die Multi Instrumentalisten spielen und singen alles selbst und mischen die 80s Electro Funk Szene auf, so dass einem das Ohr aufgeht.

Aus der EP ist schnell eine Deluxe Edition geworden und die Tracklist ist auf Albumlänge angewachsen. Das freut mich wirklich sehr, dass Indie Artists dieses Feedback bekommen und gute Musik mit größerer Nachfrage belohnt wird. Extrem wichtig in der heutigen Zeit!

Währen die beiden mit der aktuellen Single “Right On Time” unterwegs sind, begeistert mich “Crushing On You” noch mehr und verdient auf die Playlist gepackt zu werden.

Ab sofort im Shake!FM Stream

Bei Bandcamp in CD Qualität runterladen oder beim Portal eures Vertrauens

 

Daryl Hall & John Oates – I Can’t Go For That (No Can Do) [Pomo Remix]

Während mein aktueller Lieblingsproducer aus Kanada auf Tour in Australien und Neuseeland war (NEID!), bin ich durch Zufall auf seinen Remix vom Klassiker schlechthin gestoßen. Ok, besser gesagt, ich wurde dran erinnert. Viele Sachen speichere ich mir ja bei Facebook für später ab und bin über den Track nochmals gestossen. (Ja, ich bin einer derjenigen, der die Option nutzt)

Grundsätzlich gibt es ja zwei Herangehensweisen für einen Producer, um einen Klassiker zu remixen. Entweder man zerschnibbelt ihn in seine Einzelteile und macht daraus was ganz anderes, was sich vielleicht annähernd so anhört wie das Original.

Ooooder man lässt die markanten Elemente stehen und schmiedet drum herum ein Beatfundament, eine Bassline und Synthflächen, so dass sich das Original schön und wohlig einbetten kann. DAS hat Pomo mit dem offiziellen Remix von Daryl Hall & John Oates geschafft. Yes Can Do!

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Trailer Limon feat. E. Live – Love Don’t Pay The Bills

Trailer Limon heißt eigentlich Daniel Meisenheimer. Tja, true native american, was glaubt ihr denn?

Der Mann aus der Bay Area (San Francisco) ist Musiker mit Herz und Groove und nachdem er das Gitarrespielen erlernt hatte, verspürte er den Drang auch andere Instrumente zu lernen. Ob analog oder digital ist ihm dabei völlig egal. Seit 2010 ist er mit seinem relaxten Funk unterwegs und eine Hälfte von The Pendletons. Seine Sound Wurzeln sind klar definiert.

From throwback disco, boogie and hip hop to afro-Slump and future funk, Trailer is a musical chameleon with his mind rooted in funk.

Also, willkommen im Shake!FM Universum!

“Love Don’t Pay The Bills” ist nicht der Track, der beim ersten Hören einen einnimmt. Es ist ein Low-Groover, der seine Fänge langsam und ungeachtet auswirft. Wie in meinem Fall. Ich hatte ihn lange auf der “Nochmal Hören Liste”. Dann habe ich mich dagegen entschieden. Nun ist er mir in einem Modern Funk Mixtape wieder begegnet und ich dachte:

Damn! Den heißen Funk haste schon mal gehört. Wieso hast du ihn nicht auf der Playlist.

Ja, das hat sich jetzt geändert.

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Andy Cooper

Andy Cooper ist seit dem inoffiziellen Ende von Ugly Duckling zum Workaholic geworden. Ein Mixtape, daraus wurde dann mit paar zusätzlichen Tracks ein Album, eine EP, der Support bei der Entstehung des The Allergies Albums und nun eine neue LP namens “The Layered Effect”

Der offizielle Release Termin für das Album ist der 26. Januar, jedoch erhält man das Album direkt als Download bei Bandcamp, wenn “The Layered Effect” als Vinyl oder CD bestellt wird.

Wer Andy Cooper kauft, der bekommt fette Rap/Hip Hop Sounds. Diese sind vollgepackt mit Soul Beats, funky Samples und ironischen wie aber auch nachdenklichen Lyrics. Nicht zu vergessen die Musikvideos!

Dabei baut Andy natürlich auf JB Sounds, geht aber bei “Rick Said So” auch schon in die Beastie Boys/LL Cool J Richtung, eine Hommage and Rick Rubin von Def Jam. Ruff and tuff – straight from the 80s.

Folgende Tracks sind in der Hot Rotation gelandet.

Last Of A Dying Breed

Rick Said So

Sizzling Hot

The Perfect Definition

Abdominal / Anything Goes

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Tom Novy & Veralovesmusic – Magic Happens

Tom Novy, für mich als leicht ergrauten Housekopf ist das ein klangvoller Name aus der Disco House Ära um 2000 rum. “I Rock” , “Superstar” oder “Your Body”. Meine Fresse hat der früher Scheiben abgeliefert. Darüber habe ich mich erst gestern mit ‘nem Kumpel unterhalten. Der meinte, irgendwann hat der Novy dann so komischen Tech Stuff gemacht. Voll abgedriftet. Der letzte Eindruck ist manchmal auch der Einprägsamste.

Das letzte Mal, daß ich was von Tom Novy gelesen habe, war auf seiner Fanpage, wo er anscheinend Events und Partys organisiert. Ok, das ist schon länger her.

Dann checkt man unbekümmert Facebook und eine Ex Kollege postet einen neuen Track von Tom und man klickt (in der Hoffnung auf groovy stuff), gleichzeitig begibt man sich in Lauerstellung (es könnt ja akustisch wehtun).

Ja, und dann wird man verdammt noch mal überrascht. Tom Novys geiler Disco Sound is back!

Ein knüllerbombenmegafettes Sample, cooler Trackaufbau, solide Sängerin und ein 2017 angepasstes GIF Video. Diggi, wo warst du die ganze Zeit mit dem Stuff???

DIe Househood feiert diesen Track gerade ungemein in meinem Kreis. ALso rauf mit dem heißen Scheiß auf die Playlist und wie Mousse T es letztens schon sagte. Bring sexy back!

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Big Boi – All Night

Ob OutKast jemals ein neues Album raushauen werden, steht mehr als in den Sternen. Auf jeden Fall haben Andre 3000 und Big Boi verraten, daß sie in konkreten Gesprächen mit A Tribe Called Quest waren, um ein Kollabo Album aufzunehmen, dann verstarb leider Phife Dawg. RIP

Also geben wir uns auch mit Solo Tracks zu frieden.

Big Bois aktuelles Album “Boomiverse” kommt soundmäßig nicht so richtig bei mir an, jedoch ist “All Night” eine absolut Gute-Laune-Scheibe, die sicherlich auch im Mainstream ankommen könnte.

Let’s play it all night!

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Charlie Puth – How Long

Was bemerkt man bei Künstlern wie Bruno Mars und Charlie Puth? Als Pop Musiker haben sie Erfolge gefeiert aber nun finden sie immer mehr zu ihrem Soul. Vielleicht war aber die Liebe ja schon immer da, nur durften sie nicht? Wir werden wohl keine Antwort darauf bekommen.

Nachdem Bruno mit seinem Album “24K Magic” sich dem Pop abgewandt hat, scheint Charlie Puth mit der Nummer “How Long” ganz eindeutig die Richtung Soul, Funky mit einem Hauch MJ und Justin Timberlake einzuschlagen. Die Percussion Sounds, die Ad Libs und der Gesangsstil erinnern mich in dem Track stark an die beiden, obwohl es nicht so aufdringlich wirkt, da der Song eher nach dem Motto arbeitet: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Übersetzt. Irgendwann wirst du die Nummer pfeifen und dann habe ich dich. Ja, ok. Sie hat mich eingefangen und da ich immer rumposaune, daß es mir egal ist, ob die Songs in den Charts sind oder nicht, ich habe sie nun auf die Playlist gepackt.

Wenn Charlies neues Album “Voicenotes” im Mai erscheint, wird sich zeigen, ob ich Recht habe, wenn ich behaupte, daß Singles wie “Attention” und die neue mit Boyz II Men musikalisch auf eine Nachjustierung hinweisen.

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Justin Timberlake – Filthy

Da ist sie. Die erste Single aus dem neuen JT Album “Man Of The Woods”. Sie erinnert vom Konzept her an den Aufschlag mit “Sexy Back” in 2006. Ein schräger neuer Sound, gewöhnungsbedürftig und für die Fans verstörend.

Erneut zeigt sich Timbaland dafür verantwortlich Justin Timberlake soundmäßig neu zu erfinden. Das klappt sicherlich auch dieses Mal, denn der rote Faden in JTs Karriere ist der Beatbauer und Producer. Bei jedem Soloalbum hatte er bisher seine Finger im Spiel.

“Filthy” ist dreckig. Das Intro ist eine Ablenkungssalve. Orchestral, Show und man erwartet den Entertainer JT.

Ne, Freunde. Dieses Mal nicht! Schräge Synths und klare Beats paaren sich plötzlich mit einem Funky Bass und coolen Gitarrenriffs. Während nach dem ersten Hören ich meine Umgebung wie einen Bahnhof angeschaut habe, war nach dem zweiten und dritten der Groove des Tracks bei mir angekommen. Doch dabei habe ich einen sehr guten Ratschlag vom Cover befolgt.

“This song should be played very loud”.

Und übrigens eine gute Anlage wäre ratsam. Schmeißt eure popeligen Kopfhörer endlich in die Tonne. Soul bracht Bass, und Bass braucht vernünftigen Sound!

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Das Playlist Update als Spotify Liste: Neue Musik

Michel (Shake!FM)

Michel (Shake!FM)

Musikredakteur, Blogger und Produzent bei Shake!FM
Er ist Musikfan und liebt Funky Sounds aus vielen Genres.
In seiner Freizeit unternimmt er viele Städtetrips mit seiner Frau, ist leidenschaftlicher Binge-Gucker und muss endlich sein Arbeitszimmer aufräumen!
Michel (Shake!FM)

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