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Melanie “MelaSoul” Hartmann

Von Michel Mertens

MelaSoul

MelaSoul

Ich bin ein Musikfreak und lebe seit eh und je in Nürnberg.

Zum Auflegen ist es vor 3 Jahren gekommen, als ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde, der gezielt Frauen die Gelegenheit geben sollte, sich ans DJing zu wagen. Wer das beste Mixtape einreichte, sollte auf einer Veranstaltung spielen dürfen. Also habe ich mich noch ohne jegliches Equipment an meinen ersten Mix gewagt und Bass, Fader etc. per Mausklick bedient, was natürlich überhaupt nicht funktionierte.

Da mir sehr viel daran lag zu gewinnen und überhaupt in die Materie Auflegen einzusteigen, habe ich mir nach Empfehlungen von DJ-Freunden einen Controller angeschafft. Damit konnte ich schon mehr anfangen und habe mein Mixtape einreichen können. Ende vom Lied ist, der Wettbewerb wurde letztendlich abgeblasen, also habe ich meinen Mix „Test Phase“ auf Soundcloud hochgeladen, da ich neugierig war, wie die Hörer darauf reagieren würden. Es war mein erster Mix, also waren natürlich Schnitzer drin, aber die Resonanz war positiv, sodass ich seitdem Anfragen zum Auflegen erhalte, best feeling ever!

Musik ist mein bester Freund. Klingt total cheesy, aber mit nichts und niemandem setze ich mich so intensiv auseinander wie mit der Musik. Musik ist mein Lebensbegleiter mit der Fähigkeit, meine Stimmung, Emotionen und Körper zu steuern. Rede ich von meiner Musik oder meinem Hip Hop, beziehe ich mich auf die Tracks, die dem MelaSoul-Flavor entsprechen. Gerade die Untermalung durch Samples aus dem Jazz, Soul oder Funk (der 60er, 70er, 80er oder 90er Jahre) verleiht den Songs Seele, Herz, Dynamik und Energie.

Meine Musik ist mein Schutzmantel und entscheidet, wie ich durch den Tag laufe. Höre ich meinen Oldschool Hip Hop kann mir nichts und niemand etwas anhaben. Die tighten Beats verleihen mir die Smoothness und Stärke allen Umständen gechillter entgegenzutreten. Manchmal fühlt man sich shitty und klein, durch Hip Hop kann ich mal auf alles scheißen, ich kann mich trösten und motivieren lassen.

IT’S LIKE THAT, AND IT SOUNDS SO NICE
HIP HOP YOU THE LOVE OF MY LIFE

Worte, die The Roots in ihrem Lied Act Too (Love of My Life) benutzten. Als ich das Lied zum ersten Mal hörte, konnte ich erst mal nichts anderes hören, ihr versteht, Lied auf Repeat. Und ich wusste, diese Aussage trifft auch auf mich zu. Der Sound spricht mein Inneres einfach komplett an, es ergreift mich und ich fühle mich verbunden.

Durch das Auflegen von Oldschool möchte ich den damaligen Sound feiern, hervorheben, ehren und wieder in Erinnerung rufen. Hip Hop entwickelt sich ständig in neue und andere Richtungen, die mir nicht immer gefallen und sich entfremden von dem, was mir daran wichtig ist. Mir fehlt darin oft Soul, der meine “Soul” anspricht.

Gerade die jüngere Generation, die Hip Hop von heute hört, hat oft keine Ahnung mehr, wie Hip Hop in den 80ers und 90er klang, wo, wann und wie Hip Hop überhaupt entstanden ist. I’m not hatin’, aber wer behauptet Hip Hop zu kennen, sollte zumindest schon von Grandmaster Flash & The Furious Five gehört haben.

Daher sehe ich mich so ein bisschen als Hip Hop Kuratorin: I want people to know where it came from, to appreciate and enjoy it!
Hört einfach mal rein, wenn Ihr euch ein bisschen MelaSoul-Feeling reinziehen wollt. Oder chillt mit einem meiner Mixe zu Hause, in der Küche oder im Auto auf dem Weg in die Arbeit. Ich würde mich freuen!

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Er ist Musikfan und liebt Funky Sounds aus vielen Genres. In seiner Freizeit unternimmt er viele Städtetrips mit seiner Frau, ist leidenschaftlicher Binge-Gucker und hat die Liebe zum Auflegen wieder gefunden.
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